Beinah mehr als das Licht

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Musik-Clip von David Bergmann und Lenny Eberlein
Text u. Musik: Achim Amme
Musikproduktion: Achim Amme/Joachim Schlüter

BEINAH MEHR ALS DAS LICHT

Da war Bob Dylan, und hier war ich.
Er auf dem Gipfel – ich satt unterm Strich.
Die Rechnung ging nie auf, von vorn’rein gefakt.
An zu vielen Stühlen wurde heimlich gesägt.
Ich war was Besondres, dann auch wieder nicht –
ich liebte den Schatten beinah mehr als das Licht.

Manche warn scheinbar aus Ebenholz,
andre aus Plastik und darauf noch stolz.
Doch alle stammten von Sternenstaub ab,
verkrochen sich ins Licht oder sanken ins Grab.
Die Leute warn zu sehr auf Wohlstand erpicht –
ich liebte den Schatten beinah mehr als das Licht.

Ich hielt meinen Kopf über Wasser, bereit
für alles und jeden, zu jeglicher Zeit.
Bis dahin hießt es nur: Wasser treten
und zusehn, wie andre um Erlösung beten.
Die Wahrheit erfüllt nicht, was ein Schweigen verspricht –
ich liebte den Schatten beinah mehr als das Licht.

Ich sah in den Spiegel, sah ein fremdes Gesicht,
sah ein einsames Herz und wie es zerbricht.
Auf bessre Zeiten zu warten, fällt schwer,
wo etwas zu ändern wie einfacher wär.
Wer wartet schon gern auf das Jüngste Gericht –
ich liebte den Schatten beinah mehr als das Licht.

© Achim Amme

 

 

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